Bei all den Veränderungen, die Lehrer und Schüler durch die Pandemie erlebt haben, gilt eines nach wie vor: Das Engagement der Schüler ist eine wichtige Zutat für ihren Lernerfolg. Als Lehrperson war es, als der Unterricht noch in einem physischen Klassenzimmer stattfand, einfacher, die Schüler zu beobachten und Änderungen am Unterricht vorzunehmen, um sie engagiert zu halten. Die kostbare Zeit für persönliche Gespräche, die fast täglich stattfanden, lieferte das entsprechende Echtzeit-Feedback, um festzustellen, wann die Schüler sich dem Unterricht zu- oder abwenden.

Wir alle sehnen uns nach der Rückkehr des physischen Klassenzimmers, aber derzeit sind unsere Klassenzimmer virtuell – die mit Lernmanagementsystemen (LMS), Technologien zur Online-Videokommunikation und anderen Werkzeugen für den Unterricht kreiert wurden. Auch wenn das virtuelle Klassenzimmer nicht ideal ist, bietet es doch eine einzigartige Gelegenheit, neue Ansätze für die Gestaltung von Klassen, das Unterrichten von Lektionen, die Zuweisung von Hausaufgaben und die Unterstützung von Schülern bei ihren Aufgaben zu erlernen. Nach wie vor ist es wichtig, Schüler während der Live-Sitzungen und darüber hinaus aktiv zu involvieren. Aber wie erreichen Sie das in einer virtuellen Lernumgebung, in der Sie nur sehr begrenzte Zeit zur Verfügung haben und Schüler, die sich bei Live-Videoanrufen nur ungern äußern?

Hier stellen wir Ihnen drei einfache Strategien vor, die Sie schon heute anwenden können, um Ihre Schüler im virtuellen Klassenzimmer zu fördern.

1. Persönliche Verbindungen aufrechterhalten

Laut einer Untersuchung vom Stanford-Professor Nicholas A. Bloom ist eines der größten Hindernisse, mit denen Ihre Klasse zu kämpfen haben könnte, das Gefühl, nicht verbunden zu sein. Trotz Online-Diskussionsforen, kollaborativen Aktivitäten in Ihrem LMS und sogar E-Mails können wichtige persönliche soziale Verbindungen nicht vollständig ersetzt werden. Live-Klassen und Zoom-Sprechstunden helfen – aber was ist, wenn sie alleine arbeiten? 

Eine einfache Möglichkeit, die Schüler zu involvieren, beginnt bereits vor den Live-Kursen. Sie können kurze Videobotschaften aufnehmen und teilen, die Ihre persönliche Verbindung zu den Schülern stärken und sie dazu motivieren, individuelle Lernaufgaben außerhalb des Unterrichts zu erledigen. Ihre Videobotschaft kann eine persönliche Nachricht sein, wie z. B. „Deine letzte Hausaufgabe war hervorragend und hier ist der Grund dafür“, oder Sie könnten sogar eine interessante Tatsache oder eine lustige Geschichte mit der gesamten Klasse teilen. 

Der Vorteil der Aufnahme einer Videobotschaft hat zwei Gründe. Erstens können die Schüler es ansehen (und überprüfen), wo und wann sie es brauchen, und zweitens kann allein das Sehen Ihres Gesichts und das Hören Ihrer Stimme dazu beitragen, die Schüler-Lehrer-Beziehung aufrechtzuerhalten und zu stärken.

2. Ermutigung zur richtigen Zeit bieten  

Positives Feedback und Ermutigung sind unerlässlich, um das Engagement der Schüler aufrechtzuerhalten, jedoch wird dies beim Fernunterricht zu einer größeren Herausforderung. Das Senden von gut gemeinten Kurznachrichten über Diskussionsforen oder E-Mail öffnet ohne zusätzlichen Kontext Tor und Tür für Fehlinterpretationen . Versuchen Sie stattdessen, aufgezeichnete Videonachrichten zu senden. Videobotschaften sind nachweislich effektiver, wenn es darum geht, eine klare Kommunikation zu liefern und die Schüler motiviert zu halten. 

Sie können schnell eine Videobotschaft erstellen und Einzelpersonen oder sogar einer Gruppe von Schülern auf einfache Weise die Informationen und die Ermutigung geben, die sie brauchen, um sich anzustrengen und weiterzumachen. Mit einer Videobotschaft hören die Schüler die Ermutigung in Ihrer Stimme, Ihrem Tonfall und Ihrer Mimik. Außerdem können Sie zusätzliche Informationen Aufnahme über Ihr Whiteboard oder Ihren Bildschirm weitergeben.  

3. Komplexe Konzepte im Detail erklären 

Im virtuellen Klassenzimmer ziehen sich die Schüler nur allzu oft zurück, wenn sie Schwierigkeiten haben, neue und komplexe Konzepte zu verstehen. Wenn die Schüler also nach einer kniffligen Lektion ungewöhnlich ruhig sind, ist das wahrscheinlich ein Hinweis darauf, dass sie zusätzliche Hilfe brauchen, um die neuen Konzepte zu begreifen, die Sie präsentiert haben.  

Selbst wenn Ihre Schüler bereits Aufzeichnungen Ihrer Live-Zoom-Sitzungen gesehen haben, können Sie die Schlüsselkonzepte weiter verstärken, indem Sie schnell eine darauffolgende Kurzlektion aufzeichnen und teilen, um den Schülern zu helfen, sich ein richtiges Bild davon zu machen und ihren Lernprozess zu fördern. Unterschätzen Sie nicht die unglaubliche Menge an Informationen, die Sie in nur einer kurzen 1‑minütigen Videonachricht vermitteln können. Laut Dr. James McQuivey von Forrester Research „ist eine Minute Video 1,8 Millionen Worte wert.“ Denken Sie einen Moment lang an die positive Wirkung, die ein 1-minütiges Video erzielen kann. Mit aufgezeichnete Videonachrichten zu sendenkönnen Sie Ihre Erklärungen schnell auf die Konzepte zuschneiden, mit denen die Schüler am ehesten zu kämpfen haben, und sie dazu bringen, diese Konzepte auch außerhalb des Unterrichts zu beherrschen.   

Versuchen Sie es mit Videobotschaften

Einfach aufzuzeichnende Videobotschaften bieten Ihnen ein flexibles, effizientes und effektives Medium, um Schüler auch außerhalb von Live-Sitzungen engagiert zu halten. Und Sie müssen nicht warten, bis Sie diese Strategien in die Tat umsetzen können.

 

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