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10 Videotrends, die das Lernerlebnis von Studierenden verbessern können

Video hat sich in der Hochschulbildung schnell zu einem dominanten Lern- und Kommunikationsmedium entwickelt. Panopto Kürzlich wurde in Zusammenarbeit mit den Jugendtrendforschern von Voxburner eine neue Studie in Auftrag gegeben, um herauszufinden, was Studierende wirklich über Videolerntechnologien denken. Mehr als 500 Studierende von 135 verschiedenen britischen Hochschulen aus dem gesamten Hochschulsektor nahmen daran teil.

Hier sind zehn wichtige Erkenntnisse, die wir aus den Antworten der Schüler gewonnen haben.

1. Die meisten Schüler glauben, dass Technologie ihr Lernerlebnis verbessert.

90 % der Studierenden stimmten der Aussage „Technologie verbessert meine Lernfähigkeit“ zu oder stimmten ihr voll und ganz zu.

Hier einige Kommentare dazu, warum Studierende das Gefühl hatten, dass Technologie ihren Lernprozess beschleunigt hat:

  • „Technologie ermöglicht es mir, relevante Informationen schnell und einfach zu finden. Sie ermöglicht es Dozenten außerdem, Informationen effektiver zu vermitteln.“
  • „Als Student mit einer Lernbehinderung hilft es mir um ein Hundertfaches, meine Arbeit zu verbessern […] Ich glaube nicht, dass ich ohne den Einsatz von Technologie an der Universität wäre.“
  • „Daten sind beim Lernen alles; man kann keine Ziegel ohne Lehm bauen. Die Technologie liefert den Lehm.“

 

2. Die Mehrheit der Studierenden ist der Ansicht, dass „aufgezeichnete Vorlesungen ein nützliches Lehrmittel sind“.

92 % der Studierenden stimmten dieser Aussage zu. Auf die Frage nach den Gründen für ihre Zustimmung gaben sie unter anderem folgende Antworten:

  • „Aufnahmen sind während der Überarbeitungsphase hilfreich.“
  • „Wenn Sie in der Vorlesung etwas verpasst haben, keine Zeit hatten, sich die nötigen Notizen zu machen, oder einfach einen bestimmten Punkt noch einmal durchgehen mussten, dann sind Aufzeichnungen auf Abruf ein Muss.“
  • „Ich habe Legasthenie und finde es daher schwierig, mir Notizen zu machen und dem Unterricht zu folgen – wenn ich eine Aufzeichnung der Vorlesung habe, kann ich die verpassten Stellen noch einmal durchgehen.“

 

3. Video ist für die Mehrheit der Schüler ein natürliches Lernmedium.

Die Mehrheit der Studierenden nutzt Videoplattformen als Ergänzung zu ihren bestehenden Lernwerkzeugen.

78 % der befragten Studierenden nutzen bereits Online-Videoplattformen wie YouTube oder Vimeo, um sich neue Fähigkeiten anzueignen oder Wissen zu erwerben. Konkret verwenden sie Online-Videos zur Unterstützung bei Studienarbeiten oder Projekten, zur Recherche nach geeigneten Universitäten und zum Erlernen einer neuen Sprache.

4. Die meisten Universitäten der Studierenden zeichnen bereits zumindest einen Teil ihrer Vorlesungen auf und stellen sie auf Abruf zur Verfügung.

  • 30 % gaben an, dass alle ihre Vorlesungen aufgezeichnet wurden.
  •  35 % gaben an, dass einige ihrer Vorlesungen aufgezeichnet wurden.
  • 35 % gaben an, dass noch keine ihrer Vorlesungen aufgezeichnet wurde.

 

5. Mobiles Lernen wird für Schüler, die jederzeit und überall auf Lerninhalte zugreifen möchten, immer wichtiger.

Auf die Frage „Auf welche Technologie könnten Sie nicht verzichten?“ wurde immer wieder das Mobiltelefon genannt. Ein Student fasste die Bedeutung mobiler Geräte wie folgt zusammen:

„[…]es ermöglicht mir, mit Menschen in meiner Umgebung in Kontakt zu treten, Informationen zu erhalten, engagiert zu bleiben und mich weiterzubilden.“

 

6. Die Nutzung von Anleitungsvideos zum Lernen hat massiv zugenommen.

33 % der Studierenden gaben an, von ihren Dozenten Anleitungs-Videos erhalten zu haben.

Diese Zahl hat sich seit dem letzten Jahr fast verdoppelt.

 

7. Mehr Schüler bevorzugen das Lernen per Video gegenüber dem Lernen mit Büchern als umgekehrt.

Wir haben die Studierenden gebeten, uns ihr bevorzugtes Medium zum Lernen oder Recherchieren eines neuen Themas mitzuteilen. Hier sind ihre Antworten:

Die Schüler bevorzugen das Lernen mit Videos gegenüber dem reinen Lernen mit Büchern.

 

8. Die Mehrheit der Studierenden empfindet eine Mischung aus formalen und informellen Lernmethoden als am nützlichsten.

Wir haben die Studierenden nach der Lernumgebung gefragt, die ihnen am effektivsten hilft:

  • 28 % gaben an, ein formelleres Umfeld (wie beispielsweise ein Klassenzimmer) zu bevorzugen.
  • 11 % gaben an, ein informelleres Umfeld zu bevorzugen (z. B. durch Zusammenarbeit mit Gleichgesinnten oder die Nutzung von Online-Quellen).
  • 61 % gaben an, dass ihnen ein informelles und ein formelles Lernumfeld gleichermaßen gefallen.

 

9. Die Studierenden machten deutlich, warum sie eine Mischung aus formalem und informellem Lernen bevorzugen.

Hier einige ihrer weiteren Kommentare zur Bedeutung einer Mischung aus formalem und informellem Lernen:

  • „Ich lasse mir Informationen gerne erklären, damit ich ein grundlegendes Verständnis habe, auf dem ich aufbauen kann. Anschließend kann ich durch eigenständige Recherche Bereiche vertiefen, die mich besonders interessieren.“
  • „Ich arbeite am liebsten zu einem festen Zeitplan, um mich besser konzentrieren und weniger ablenken zu lassen. Außerdem ist es so einfacher, den Lerninhalt zu verstehen, wenn er mir erklärt wird. Eine informelle Lernumgebung unterstützt das Lernen zusätzlich.“
  • „Ich lerne in unterschiedlichen Umgebungen unterschiedlich. Persönlich brauche ich zunächst ein strukturiertes Umfeld, um etwas zu lernen. Ich habe aber das Gefühl, dass ich mein Verständnis in einem informellen Umfeld tiefergehend entwickle, da ich Ideen dort abstrakter erforschen kann.“
  • „Beide Methoden bieten unterschiedliche Vorteile. Ein strukturierter Kurs vermittelt die Inhalte und Grundlagen, die man kennen muss, und anschließend kann man das Wissen durch Gespräche mit Freunden und durch eigenständiges Lesen vertiefen.“
  • „Im Klassenzimmer lerne ich am besten, weil es einen festgelegten Zeitraum gibt, in dem ich Informationen aufnehmen kann, und es weniger Ablenkungsmöglichkeiten gibt. Manchmal stelle ich jedoch fest, dass ich Konzepte in einer informellen Umgebung besser verstehe…“

 

Weiterführende Lektüre: Die digitale Studierendenerfahrung im Hochschulbereich verfolgen

 

10. Immer mehr Studenten produzieren eigene Videoinhalte.

33 % der Studierenden gaben an, Videomaterial für persönliche Anlässe oder aus anderen Gründen aufgenommen zu haben, während 10 % angaben, Videoaufnahmen zu Bildungszwecken erstellt zu haben.

 

Panopto Die Forschung von 2018 zu Lerntrends bei StudierendenMöchten Sie diese Forschungsergebnisse mit Ihren Kollegen teilen? Laden Sie die Datei herunter. Die vollständige Infografik zu Videotrends finden Sie hier..