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Wird Ihr Netzwerk durch Videos überlastet?

Da die Videonutzung in Unternehmen weltweit weiterhin rasant zunimmt, müssen IT-Abteilungen die Belastung, die Videos für ein Netzwerk darstellen können, effektiv managen. Zu berücksichtigen sind unter anderem:

  • Optimierung der Videoübertragung in unternehmensweiten WANs
  • Die Videoqualität wird während der Wiedergabe dynamisch an die verfügbare Bandbreite angepasst.
  • Bewältigung von Traffic-Spitzen bei gleichzeitig angesehenen Live- oder On-Demand-Veranstaltungen
  • Bandbreitenauslagerung für nach außen gerichtete Videos
  • Sicherstellung hoher Verfügbarkeit durch den Einsatz von Enterprise Content Delivery Networks
  • Optimierung von Videos für Netzwerke mit höherer Latenz

Ein Video-Content-Management-System (oder Video-CMS) kann helfen, diese Probleme zu lösen. Wie?

1: Zerlegte (staatenlose) Zustellung

Erstens streamen Video-CMS Videos häufig mittels Chunked Delivery (zustandslos). Dadurch funktioniert Videomaterial optimal mit Caching-Proxys, die viele Unternehmen in ihren WANs einsetzen. Bei häufig aufgerufenen Videos und gleichzeitig abgerufenen Live-Events kann die Nutzung des WAN-Caching-Frameworks den gesamten Bandbreitenverbrauch erheblich reduzieren.

2: Adaptives Bitraten-Streaming

Video-Content-Management-Systeme (VMS) nutzen typischerweise adaptives Bitraten-Streaming, um Live- und On-Demand-Inhalte bereitzustellen. Beim adaptiven Bitraten-Streaming erkennt das VMS die Bandbreite des Zuschauers in Echtzeit und passt die Videoqualität entsprechend an (siehe Abbildung unten).

Hierfür verwendet das Video-CMS einen Encoder (in der Regel auf dem Server installiert), der ein Video mit einer einzigen Bitrate als Eingabe verarbeitet und in mehrere Bitraten umwandelt. Für die Zuschauer bedeutet dies minimales Puffern während der Wiedergabe, kürzere Startzeiten und ein optimales Seherlebnis sowohl bei Verbindungen mit hoher als auch mit niedriger Bandbreite.

 

Panopto - Adaptives Bitraten-Streaming

Adaptives Bitraten-Streaming schaltet dynamisch zwischen Videostreams unterschiedlicher Bitraten um.
Die Wiedergabequalität hängt von der verfügbaren Bandbreite ab.

3: Bereitstellungsoptionen

Die meisten Video-CMS bieten Bereitstellungsoptionen , die einen Teil der Videoinhalte aus dem Unternehmensnetzwerk auslagern können.

  • Für intern genutzte Videos wie z. B. Mitarbeiterversammlungen, Schulungen und von Mitarbeitern erstellte Videos würde eine lokale Instanz des Video-CMS auf den Unternehmensservern bereitgestellt.
  • Für nach außen gerichtete Inhalte wie Marketing- und Kundensupportvideos würde eine Cloud-basierte Instanz des Video-CMS vom Video-CMS-Anbieter gehostet.

Diese Hybridlösung würde die Belastung des internen Netzwerks durch externe Inhalte reduzieren und durch die Integration mit Enterprise Content Delivery Networks (ECDNs) wie Kollective eine hohe globale Verfügbarkeit gewährleisten.

4: Unterstützung bei der Skalierung bestehender Webkonferenzen

Schließlich können Videomanagementsysteme bestehenden Videokonferenzen in Unternehmen zu mehr Reichweite verhelfen und gleichzeitig die Netzwerklast reduzieren. Gängige Videokonferenzlösungen wie Zoom, BlueJeans, Skype for Business und GoToWebinar stoßen jedoch je nach Vertrag an ihre Grenzen und begrenzen die Teilnehmerzahl.

Im Gegensatz dazu können Live-Webcasts, die über ein Video-CMS bereitgestellt werden, von Zehntausenden Zuschauern gleichzeitig verfolgt werden. Da die meisten Teilnehmer von Videokonferenzen passive Zuschauer sind, kann der Videokonferenz-Stream über ein Video-CMS geleitet werden, um die gewünschte Reichweite zu erzielen und gleichzeitig die Vorteile von adaptivem Bitraten-Streaming und anderen Bandbreitenmanagement-Funktionen des Video-CMS zu nutzen.

 

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