- Akademische Technologie
Was ist aktives Lernen und warum funktioniert es?
Die Lehrenden finden immer wieder neue Wege, Technologie einzusetzen, um traditionelle Lernmodelle umzugestalten und weiterzuentwickeln – und inspirieren so Innovationen in nahezu jedem Klassenzimmer.
Heutzutage zielen viele der neuesten pädagogischen Fortschritte darauf ab, die Effektivität der Unterrichtszeit zu maximieren, die Lehrkräfte von der „Mittelklasse-Lehre“ zu befreien und mehr Zeit für die Unterstützung der individuellen Bedürfnisse und Möglichkeiten der Schüler zu ermöglichen.
Die meisten dieser neuen Entwicklungen nutzen Technologie, um eine Kombination aus traditionellen Lehrstrategien zu unterstützen, darunter aktives Lernen, kollaborative Projekte, erfahrungsorientiertes Lernen und traditioneller direkter Unterricht (einschließlich Vorlesungen und Demonstrationen).
Neben dem Frontalunterricht ist aktives Lernen wohl die am häufigsten angewandte Strategie im Unterricht. Doch wie bei vielen sich entwickelnden Praktiken ist es heutzutage nicht immer eindeutig, was genau als „aktives Lernen“ gilt und was nicht. Schauen wir uns das also genauer an.
Was ist aktives Lernen?
Aktives Lernen ist ein didaktischer Ansatz, der die Schüler aktiv in den Lernprozess einbezieht, indem er Problemlösungsaufgaben, schriftliche Arbeiten, Gruppendiskussionen, Reflexionsübungen und alle anderen Aufgaben umfasst, die kritisches Denken über das Thema fördern.
Aktives Lernen erfordert, dass die Schüler etwas tun, das ihre Fähigkeiten entwickelt , im Gegensatz zum passiven Lernen, bei dem Informationen lediglich an die Schüler vermittelt werden.
Die Vorteile des aktiven Lernens – Warum es funktioniert
Beim Erlernen neuer Konzepte oder Fertigkeiten ist die Vermittlung von Wissen unerlässlich, aber Übung macht den Meister. Traditionell werden in Vorlesungen neue Konzepte vermittelt, während aktives Lernen den Studierenden hilft, diese zu beherrschen.
Aktives Lernen funktioniert, weil es die Schüler aktiv in den Lernprozess einbezieht. Genauer gesagt bietet aktives Lernen im Unterricht deutliche Vorteile:
- Lehrer und Schüler erhalten mehr direkten Kontakt – die Schüler erhalten während aktiver Lernaktivitäten häufiges und unmittelbares Feedback von den Dozenten.
- Studierende lernen durch Zusammenarbeit und Interaktion mit anderen Studierenden, setzen sich intensiver mit den Kursinhalten auseinander und erwerben wertvolle soziale Kompetenzen.
- Der Unterricht wird inklusiver gestaltet – Schüler mit unterschiedlichen Lernstilen erhalten eine personalisierte Lernerfahrung
Weiterführende Lektüre: 8 Beispiele für aktives Lernen in der Hochschulbildung
Mehr Zeit für aktives Lernen mithilfe von Videotechnologie
Zeit war schon immer ein wichtiger Faktor, der die Möglichkeiten der Lehrenden, aktives Lernen in ihre Kurse zu integrieren, einschränkte – die Zeit, die benötigt wurde, um den Tagesstoff im Präsenzunterricht angemessen zu behandeln, beanspruchte oft fast (wenn nicht sogar vollständig) die gesamte Unterrichtszeit.
Neue und immer flexiblere Technologien für aktives Lernen , wie beispielsweise Software zur Vorlesungsaufzeichnung , ermöglichen es Lehrenden heute, Vorlesungen aufzuzeichnen und traditionelle Lehrmethoden mühelos umzukrempeln. Anstatt im Hörsaal zu dozieren und handlungsorientierte Hausaufgaben aufzugeben, können Lehrende nun den Unterricht umdrehen und wertvolle Präsenzzeit für andere, praxisorientierte Lehrstrategien freisetzen. Es überrascht daher kaum, dass aktives Lernen in den heutigen Klassenzimmern deutlich an Bedeutung gewonnen hat.
Mit Blick auf die Zukunft eröffnen sich Dozenten noch mehr Möglichkeiten, aktives Lernen in den Lernprozess der Studierenden zu integrieren. Moderne Lernmanagementsysteme (LMS) und Video-CMS-Plattformen entwickeln neue Tools, die aktives Lernen überall ermöglichen. Selbst Video – ein traditionell passives Medium – wird nun aktiv genutzt, sodass Dozenten interaktive Quizze einbinden und Einzel- oder Gruppendiskussionen direkt im Videoplayer führen können.
Tools wie diese ermöglichen es den heutigen Dozenten, ihre Unterrichtserfahrungen intelligenter zu gestalten, die traditionellen Anforderungen der Informationsvermittlung zeitlich zu verlagern und mehr Zeit für individuelle Betreuung zu schaffen.
Weiterführende Lektüre: Mehr Zeit für aktives Lernen im Klassenzimmer schaffen
Demo anfordern: Aktives Lernen in Ihre Kurse integrieren
Es gibt zwar viele Blended-Learning-Modelle , doch das Flipped Classroom-Konzept hat sich als eine der führenden Lehrstrategien zur Förderung aktiven Lernens im Unterricht etabliert. Legen Sie los und stellen Sie Ihren Unterricht um, um mehr Zeit für aktives Lernen zu schaffen – nutzen Sie beispielsweise Panopto , um Ihre On-Demand-Kursvideos aufzuzeichnen.
Nehmen Sie Ihren Bildschirm auf mit Panopto Express, ein kostenloser Online-Bildschirmrekorder.
Teilen Sie Ihre Inhalte sofort über YouTube, Google Classroom oder auf eine andere Weise Ihrer Wahl.
Keine Einschränkungen bei der kostenlosen Testphase. Keine Downloads, Plug-ins, Benutzerkonten oder Kreditkarten erforderlich.




