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Wie man die Weiterbildung von Mitarbeitern zu einer dauerhaften Priorität macht

Organisationen erzielen ihre besten Ergebnisse, wenn sich ihre Mitarbeiter weiterentwickeln. Ein dynamisches Unternehmen zieht Fachkräfte an und bindet sie langfristig, die ihre Karriere aktiv gestalten und diese durch ihre Arbeit voranbringen möchten.

Allzu oft vernachlässigen selbst die besten Mitarbeiter ihre berufliche Weiterentwicklung im Alltagsstress. Wenn kontinuierliches Lernen keine Priorität hat, kann das Einhalten von Weiterbildungsfristen und -anforderungen schnell zu einem Kampf gegen Windmühlen werden.Die kontinuierliche Weiterbildung der Mitarbeiter trägt zu deren Zufriedenheit und Engagement bei.Maulwurf – eine Übung darin, einem Mitarbeiter in letzter Minute möglichst leicht zugängliches Wissen einzutrichtern.

Noch schlimmer ist, dass, wenn die aktuellen beruflichen Tätigkeiten einer Person ihrer Karriereentwicklung im Wege stehen, Ihre Leistungsträger möglicherweise Ihr Unternehmen verlassen, um sich woanders weiterzubilden.

Damit Ihr Unternehmen weiter wachsen kann, benötigen auch Ihre Mitarbeiter Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten. Wie unterstützen führende Unternehmen ihre Mitarbeiter also bei ihrer beruflichen Weiterentwicklung?

Es heißt berufliche Weiterbildung – aber sie sollte besser persönlich sein.

Wenn es darum geht, Mitarbeiter zu motivieren, sich aktiv um ihre berufliche Weiterentwicklung zu kümmern, ist es unerlässlich, ihnen zu vermitteln, dass Lernen für sie aktuell relevant ist. Die individuelle Förderung steht dabei im Mittelpunkt. Dies ist der erste und wichtigste Schritt, um sicherzustellen, dass die Mitarbeiter ihre berufliche Weiterentwicklung als wichtig und dringlich empfinden und entsprechend handeln.

Jeder Mitarbeiter in Ihrem Unternehmen wird sich in seiner Karriere immer einzigartig fühlen, und selbst Mitarbeiter mit ähnlichen Aufgaben können unterschiedliche Fähigkeiten und langfristige Karriereziele haben. Fakt ist: Sie werden die Ziele Ihrer Mitarbeiter nie wirklich kennen, solange Sie sie nicht fragen, und Sie können ihre berufliche Entwicklung nur dann optimal fördern, wenn Ihre Weiterbildungsangebote auf diese Ziele abgestimmt sind.

Vom Manager zum Coach: Wie Sie die Führungskräfte Ihres Unternehmens befähigen, die Mitarbeiterentwicklung zu fördern

Die Führungskräfte Ihres Unternehmens haben einen enormen Einfluss auf die Entwicklung Ihrer Mitarbeiter – sowohl positiv als auch negativ. Es ist ihre Aufgabe, ihre Mitarbeiter beim Erreichen ihrer individuellen Ziele zu unterstützen, und es ist die Aufgabe des Personalentwicklungsteams, sicherzustellen, dass die Führungskräfte über die dafür notwendigen Instrumente verfügen.

Gut durchgeführtes Feedback von Führungskräften ist informativ und stärkt das Selbstvertrauen der Mitarbeitenden. Einmalige Jahresgespräche hingegen schüren Angst oder setzen zu stark auf externe Anreize wie Boni, um Veränderungen zu bewirken.

Um eine Mentorenkultur innerhalb Ihrer Unternehmenshierarchie zu schaffen, sollte proaktives Feedback von Führungskräften in Verbindung mit der individuellen Zielsetzung ein häufiges und gewohntes Vorgehen sein.

Die Dokumentation von Zielen und Feedback bei jedem Schritt, insbesondere in einem umfangreichen Format mit Audio- und Videomaterial, trägt dazu bei, dass Einzelpersonen und ihre Vorgesetzten produktive und unterstützende Gespräche führen können, die von Jahr zu Jahr aufeinander aufbauen.

Schaffen Sie von Tag eins an eine Lernkultur

In den ersten Tagen, Wochen und Monaten im neuen Job konzentrieren sich Mitarbeiter darauf, einen guten ersten Eindruck zu hinterlassen. Doch diese Phase ist genauso wichtig für Ihr Unternehmen, um sein Engagement für die Mitarbeiter und deren Entwicklung unter Beweis zu stellen. Das Onboarding bietet Mitarbeitern die Gelegenheit, Ihr Unternehmen besser kennenzulernen als je zuvor. Sie achten dabei nicht nur auf die Inhalte, sondern auch darauf, wie Sie Informationen vermitteln. Ihre Herangehensweise an das Lernen zu Beginn prägt die Weichen für die kommenden Monate und Jahre.

Da sich das Onboarding neuer Mitarbeiter häufig auf Unternehmensmission, Richtlinien und andere Informationen konzentriert, die nicht direkt mit der konkreten Tätigkeit des Mitarbeiters zusammenhängen, liegt die Vermutung nahe, dass es nichts mit beruflicher Weiterentwicklung zu tun hat. Gerade weil der Onboarding-Prozess aber maßgeblich den ersten Eindruck von Ihrem Unternehmen prägt, werden Mitarbeiter die Arbeitsweise Ihres Weiterbildungsteams genau beobachten und dessen Aktivitäten entsprechend bewerten.

Neben der Zielsetzung kann und sollte personalisiertes Lernen Teil des Einarbeitungsprozesses sein. Auch wenn einige Inhalte, wie Compliance-Schulungen und Notfallvorsorge, für alle gleich sein müssen, sollte man stets danach streben, die individuellen Erfahrungen, Einstellungen und Fähigkeiten jedes Einzelnen zu berücksichtigen.

Die Umstellung auf videobasiertes E-Learning für das Onboarding neuer Mitarbeiter ist eine hervorragende Möglichkeit, personalisierte Schulungen für alle Mitarbeiter zu realisieren. Indem Sie von Präsenzschulungen auf Video verzichten und wichtige Informationen stattdessen per Video vermitteln, kann Ihr Unternehmen die Vielfalt seiner Schulungsmaterialien deutlich erhöhen und so Mitarbeiter mit unterschiedlichen Bedürfnissen besser unterstützen. Richtig eingesetzt, bietet Videotraining die Vorteile von Einzeltrainings, die andernfalls aus Kostengründen nicht realisierbar wären.

Sorgen Sie dafür, dass Lernen Ihren Mitarbeitern nützt, anstatt sie zu unterbrechen.

Die Prinzipien des informellen Lernens legen nahe, dass der Großteil des Lernens – etwa 70 % – nicht durch formale Schulungen, sondern durch praktisches Handeln erfolgt. Mitarbeiter spüren dies instinktiv, sobald sie zu einer Schulung gezwungen werden. Selbst wenn diese für ihre Karriereziele relevant ist, geht eine Schulung, die nicht mit ihren aktuellen Aufgaben zusammenhängt, im Alltagstrubel weitgehend unter.

Informelles Lernen bedeutet keineswegs das Ende formaler Weiterbildung, sondern bietet vielmehr einen vielversprechenden Weg, Mitarbeiter in ihrer beruflichen Entwicklung durch eine zentrale und übersichtliche Bibliothek mit bedarfsgerechten Lerninhalten zu unterstützen. Wenn Lernen durch praktische Anwendung erfolgen muss, können Schulungsmaterialien genau dann bereitgestellt werden, wenn sie benötigt werden, um Einzelpersonen zu helfen, schneller Lösungen für schwierige berufliche Probleme zu finden.

Indem Schulungsinhalte als Videos bereitgestellt werden, die jederzeit und überall zugänglich sind, schreibt der Lehrplan nicht mehr vor, was jeder Einzelne absolvieren muss. Für jeden Mitarbeiter kann es durchaus Inhalte geben, die nie verwendet werden, während andere Inhalte immer wieder wiederholt werden.

In diesem Modell „holen“ sich die Mitarbeiter die benötigten Informationen selbst und gestalten so ihre berufliche Weiterentwicklung flexibel und bedarfsgerecht. Indem Sie den Mitarbeitern ermöglichen, ihre Lerninhalte an die Anforderungen ihrer Tätigkeit anzupassen, stellen Sie sicher, dass sie die richtigen Schulungen mit möglichst wenig Frustration erhalten.

Weiterführende Lektüre: Wie Sie Mitarbeitern helfen können, Zeit zum Lernen zu finden

 

Ermöglichen Sie es den Mitarbeitern , ihr Wissen und ihre Lernerfahrungen miteinander zu teilen .

Während das Feedback von Führungskräften für eine erfolgreiche berufliche Weiterentwicklung unerlässlich ist, spielt auch die Interaktion zwischen Mitarbeitern innerhalb und zwischen Abteilungen eine entscheidende Rolle. Nur weil Lernaktivitäten zunehmend außerhalb des Klassenzimmers stattfinden, heißt das nicht, dass sie einsamer werden. Im Gegenteil: Soziales Lernen als etablierte Organisationspraxis gewinnt immer mehr an Bedeutung, und Video trägt maßgeblich dazu bei.

In vielerlei Hinsicht bietet der Wissensaustausch ähnliche Vorteile wie die eigentliche Ausführung einer Aufgabe. Zukunftsweisende Unternehmen erkennen den Beitrag ihrer Mitarbeitenden zur beruflichen Weiterentwicklung anderer und befähigen sie, sich gegenseitig zu unterstützen. Durch das Festhalten von Herausforderungen in Tagebüchern und den Austausch bewährter Methoden können Mitarbeitende sowohl ihre eigene Entwicklung als auch die ihrer Kollegen fördern.

Sehen Sie sich unten ein Beispielvideo zum sozialen Lernen an:

 

 

Weiterbildung weiterhin herausfordernd gestalten

Genauso wichtig wie die Relevanz der Weiterbildung ist es, die Mitarbeiter stets herauszufordern und so ihr Engagement zu fördern. Relevante Weiterbildungsmaterialien jederzeit verfügbar zu machen, ist eine hervorragende Möglichkeit, die Mitarbeiter in den Entwicklungsprozess einzubinden und ihnen Sicherheit zu geben. Für Ihre Leistungsträger, langjährige Mitarbeiter oder solche mit umfangreicher Erfahrung bietet eine umfangreiche Bibliothek mit Videotrainingsinhalten beste Voraussetzungen, um Langeweile zu vermeiden.

Auch für Manager und andere Personen in höheren Positionen Ihrer Organisation können Schulungsmaterialien eine hervorragende Möglichkeit sein, die Mitarbeiter bei der Arbeit zu motivieren, selbst wenn der Pool an Mentoren innerhalb Ihrer Organisation immer kleiner wird.

Ziele setzen und erreichen

Personalentwickler in Unternehmen erkennen zunehmend das Potenzial von Videos, um ihre Mitarbeitenden bei der Zielsetzung, der berufsbezogenen Weiterbildung, dem Wissensaustausch und der kontinuierlichen Weiterentwicklung zu unterstützen. Dank einer stetig wachsenden Bibliothek an Inhalten, die sowohl von Führungskräften als auch von Mitarbeitenden selbst erstellt werden, können Mitarbeiterschulungen flexibler und umfassender gestaltet werden als jeder Präsenzunterricht – individueller und besser auf die jeweiligen Ziele abgestimmt.

 

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