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Asynchrones Lernen und die Zukunft des Hochschulunterrichts

Wir haben kürzlich eine Studie darüber veröffentlicht, wie der Hochschulunterricht nach der Pandemie aussehen wird. Es ist faszinierend zu sehen, wie asynchrones Lernen für die Bildungserfahrungen von heute und morgen immer wichtiger wird.

Vor der Pandemie hatte nur etwa ein Drittel aller Studierenden an US-amerikanischen Hochschulen einen Online-Kurs belegt. Untersuchungen während der Pandemie zeigten, dass Studierende und Lehrende im Herbstsemester 2020 und im Frühjahrssemester 2021 eine positivere Einstellung zu Online- und Hybridkursen hatten als vor der Pandemie.  

In einer Umfrage unter 1.500 US-amerikanischen Studierenden nach der Pandemie gaben 70 % an, zukünftig wahrscheinlich wieder einen Online-Kurs belegen zu wollen. Sowohl Studierende als auch Lehrende äußerten den Wunsch nach mehr Wahlmöglichkeiten und Flexibilität und betonten, dass Online-Lernen ein wesentlicher Bestandteil der neuen Normalität sei. 46 % der Studierenden gaben an, einige ihrer Kurse vollständig online belegen zu wollen, und 33 % bevorzugten eine Kombination aus Präsenz- und Online-Lehre. Die Präferenzen der Lehrenden waren ähnlich: 32 % gaben an, einige ihrer Kurse vollständig online anbieten zu wollen, und 30 % bevorzugten eine Kombination aus Präsenz- und Online-Lehre.

Brandon Busteed von Forbes bringt es auf den Punkt: „Es wird zur Norm werden, dass alle Vorlesungen aufgezeichnet werden, damit die Studierenden sie später ansehen können. Gefragt, was sie sich nach der Pandemie wünschen, ist der größte Wunsch der Studierenden (79 % von ihnen) die Beibehaltung des Online-Angebots für Vorlesungen.“